Koronare Herzkrankheit (KHK) mit dem Gesundheitskonto sicher im Blick behalten

Die Koronare Herzkrankheit, abgekürzt als KHK, ist eine häufige Erkrankung der Herzkranzgefäße. Diese feinen Blutbahnen versorgen den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Bei mehr als 1,5 Millionen Deutschen sind die Koronararterien verengt. Die häufigste Ursache dafür: Arteriosklerose.

Mit der Verlaufskontrolle im Gesundheitskonto von HealthSafe24 überwachen Sie wichtige Parameter, die Hinweise auf eine fortschreitende Arteriosklerose und damit die Koronare Herzkrankheit geben können. Gleichzeitig erleichtert das Gesundheitskonto mit vielen praktischen Hilfen das Gesundheitsmanagement.

Mit dem Gesundheitskonto von HealthSafe24 behalten Sie wichtige Parameter im Blick, die Ihrem Arzt Hinweise auf die Entwicklung eines Herzleidens geben können. Das sind neben Blutfettwerten und Blutdruck beispielsweise auch Puls und Atemfrequenz.

Koronare Herzkrankheit / KHK erfordern Aufmerksamkeit des Patienten

Ihre Vorteile

Im Gesundheitskonto erfassen Sie leicht relevante Entwicklungen im Rahmen der KHK. Diese Dokumentation unterstützt Sie im Dialog mit Ihrem Arzt. Aber auch alle Dokumente und Befunde können Sie im Gesundheitskonto strukturiert ablegen. Das erleichtert Ihnen das individuelle Gesundheitsmanagement.

  • Alle Gesundheitsinformationen überall verfügbar
  • Notfallformular/Anamnesebogen, Impfpass immer dabei
  • Verlaufskontrolle der Blutfettwerte
  • Verlaufskurven von Blutdruck und Puls
  • Zusammenhänge in einfachen Grafiken erkennen
  • Ärzte und Angehörige immer auf dem Laufenden halten
  • Sich an wichtige Termine erinnern lassen

Bei Bluthochdruck ist die Verlaufskontrolle besonders wichtigÜbersichtliche Verlaufskurve anstatt langer Zahlenkolonnen

GerinnungskurveMedikament und Wirkung sofort im Blick

Das Gesundheitskonto bei Koronarer Herzkrankheit nutzen

Die Koronare Herzkrankheit gehört zu den chronischen Herzkrankheiten, die sehr oft mit anderen Erkrankungen einhergehen. Beispiele sind Bluthochdruck, Arteriosklerose oder Fettstoffwechselstörungen und Diabetes. Mit dem Gesundheitskonto behalten Sie auch bei mehreren Diagnosen den Überblick. Sie können alle Gesundheitsdokumente wie Arztbriefe, Laborbefunde oder aber auch das Notfallformular oder Medikationspläne bequem und übersichtlich im Gesundheitsordner ablegen. Befunde und andere Dokumente brauchen Sie dabei nicht zu scannen: Einfach fotografieren und vom Smartphone direkt ins Gesundheitskonto übertragen.

Betreuung und Pflege erleichtern

Alle Informationen aus dem Gesundheitskonto können Sie ausdrucken oder an Ärzte oder pflegende Angehörige senden. Ihren Vertrauenspersonen können Sie bei Bedarf auch einen kostenlosen Zugang zu Ihrem Gesundheitskonto einrichten. Damit ist dank des Gesundheitskontos Hilfe im Falle eines Falles immer in der Nähe.

Kontrolle medizinisch relevanter Parameter

Der Verlauf der Koronaren Herzkrankheit und ihrer häufigsten Ursache, der Arteriosklerose, lässt sich anhand ausgewählter medizinisch wichtiger Parameter gut überwachen. In Ihrem Gesundheitskonto erfassen Sie unter anderem die Blutfettwerte. Diese spielen eine wichtige Rolle bei der Beurteilung des Risikos für Arteriosklerose – und damit der KHK.

Alle wichtigen Informationen können Sie sich in Form von Protokollen anzeigen lassen und ausdrucken oder per Mail verschicken. Das erleichtert es Ihrem Arzt, sich ein Bild vom Krankheitsverlauf zwischen den Arztbesuchen zu machen. Und es beruhigt die Angehörigen, wenn diese einmal nicht in der Nähe sein können.

Begleiterkrankungen von KHK sicher im Blick behalten

Selbstverständlich müssen etwaige Begleiterkrankungen von KHK wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen gezielt behandelt werden. Mit dem Gesundheitskonto können Sie auch andere chronische Krankheiten anhand ausgewählter medizinischer Indikatoren sicher im Blick behalten. Mehr Infos dazu finden Sie unter chronische Krankheiten.

Mehr Infos zum Gesundheitskonto:

Sie möchten mehr zu den Funktionen des Gesundheitskontos erfahren?

Alles über das Gesundheitskonto

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an, wir sind für Sie da:

Telefon: +49 (0)511/300397-0
E-Mail: info@healthsafe24.de

Nutzen Sie auch unser Kontaktformular

Testen Sie jetzt das Gesundheitskonto einen Monat lang ohne Risiko

TestenSie möchten das Gesundheitskonto unverbindlich ausprobieren? Kein Problem! Richten Sie sich einfach ein Konto ein und Sie können innerhalb der ersten 30 Tage jederzeit mit einer kurzen Mail an uns die Nutzung wieder beenden – selbstverständlich ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.

Schnee von gestern: Das böse und das gute Cholesterin

Die Diskussion um Cholesterin und eine cholesterinarme Ernährung hat in den vergangenen 25 Jahren manche Wendung genommen.

Zunächst galt Cholesterin als Wurzel allen Übels. Dann folgte eine Zeit, in der über „gutes“ HDL-Cholesterin und vermeintlich „böses“ LDL-Cholesterin gesprochen wurde.

Mittlerweile sehen viele Experten das Cholesterin noch differenzierter. Vereinfacht zusammengefasst: Cholesterin hat mit einiger Sicherheit sowohl positive als auch weniger positive Eigenschaften.

Arteriosklerose und KHK

Arteriosklerose ist die häufigste Ursache für die Koronare Herzkrankheit, Herzschwäche und den Herzinfarkt. Umgangssprachlich wird sie als Arterienverkalkung bezeichnet. Medizinisch betrachtet ist dieses Bild nicht ganz richtig, denn es lagert sich nicht nur Kalk in den Gefäßen ab. Richtig ist aber, dass sich bei einer Arteriosklerose in den normal glatten Gefäßwänden der Arterien Cholesterin, Bindegewebe und auch Kalk (sogenannte Plaques) einlagern.

Durch diese Einlagerungen werden die Gefäßwände dicker und die Plaques wölben sich in das Gefäßinnere vor. Folglich verengt sich der Innendurchmesser oder anders gesagt, das Gefäßlumen der Arterien. Gleichzeitig verlieren die Arterien an Elastizität und werden gewissermaßen brüchig. Das ist vor allem im Bereich der sehr feinen Koronararterien fatal. Denn: Das Herz ist ein immerzu hart arbeitender Hochleistungs-Muskel, der ausschließlich durch die Koronararterien mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Und je enger und starrer ein Herzkranzgefäß ist, umso weniger Blut – und damit Sauerstoff und Nährstoffe – gelangen zum Herzmuskel. Das macht sich zunächst bei körperlicher Belastung, beim Fortschreiten der Krankheit dann jedoch auch in Ruhe, bemerkbar.

Blutfettwerte als wichtiger Indikator

Als einer der wichtigsten messbaren Risikofaktoren für Arteriosklerose betrachtet die Medizin die Blutfettwerte. Die öffentliche Diskussion konzentriert sich dabei immer wieder auf das Cholesterin (siehe Kasten links). Mittlerweile gilt: Eine cholesterinarme Ernährung hat nach Einschätzung der meisten Experten kaum Einfluss auf die Konzentration dieses Blutfettwertes.

Triglyceride sprechen auf Verhaltensänderungen an

Deutlich anders ist das bei den Neutralfetten, den sogenannten Triglyceriden. Dieser Blutfettwert verändert sich schnell bei fettarmer Ernährung, gesteigerter Bewegung, vermindertem Alkoholkonsum oder Verzicht auf das Rauchen.

Lipoproteine könnten Infarktrisiko steigern

Möglicherweise spielen auch sogenannte Lipoproteine eine Rolle dabei, ob es durch Arteriosklerose zu Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt. Forscher haben Hinweise, dass Lipoproteine die Bildung von Gefäßplaque fördern könnten.

Bluthochdruck als Risikofaktor für Koronare Herzkrankheit

Neben der Arteriosklerose erhöht sich das Risiko für Komplikationen aller Herzerkrankungen durch einen gesteigerten Blutdruck. Denn Bluthochdruck belastet das Herz-Kreislaufsystem insgesamt, insbesondere die Gefäßwände. Sie müssen sich schneller weiten und wieder zusammenziehen. Durch eingelagerte Plaques in unelastisch werdenden Gefäßen können diese so schneller aufbrechen. Dann wird die gesamte Einlagerung der Gefäßwand ins Innere der Arterie freigesetzt. Im Körper wird nun das Gerinnungssystem aktiv und verschließt die aufgerissene Arterie mit einem Blutgerinnsel. Diese Gerinnsel oder auch Plaque-Anteile können durch einen erhöhten Blutdruck rasch in die Herzkranzgefäße geschwemmt werden und dort einen Herzinfarkt verursachen. Gelangen Gerinnsel ins Gehirn, ist ein Schlaganfall die Folge.

Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt

Bei unzureichender Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen infolge der Koronaren Herzkrankheit und Arteriosklerose sterben Herzmuskelzellen ab. Ist das betroffene Areal sehr groß, kommt es zu einem Herzinfarkt. Erste Anzeichen für solche Versorgungsengpässe im Herzen machen sich mitunter als Angina pectoris (das Gefühl der Brustenge) bemerkbar. Das sind anfallsartige heftige Schmerzen und Beklemmungsgefühle in der Herzgegend, die mit Todesangst einhergehen können. Tatsächlich ist Angina pectoris häufig ein Vorbote eines Herzinfarktes oder einer dauerhaften Herzschwäche.

KHK oft viele Jahre unbemerkt

Die Entwicklung der Koronaren Herzkrankheit und Arteriosklerose schreitet in der Regel über viele Jahre voran. Tückisch: Die Veränderungen in den Arterien bleiben ohne eine gezielte Untersuchung mitunter sehr lange unbemerkt. Denn die Arterien und das Herz verfügen über enorme Anpassungsfähigkeiten und leisten ihre Arbeit auch unter ungünstigsten Bedingungen. Wenn die Grenzen dieser Belastbarkeit allerdings erreicht sind, folgen schwere Symptome, die ohne weiteres nicht zu beherrschen sind.

Behandlung von KHK

Häufig erfordert die Koronare Herzkrankheit auch einen operativen Eingriff. Dann werden beispielsweise die Herzkranzgefäße entweder im Zuge einer Herzkatheterbehandlung erweitert und durch einen sogenannten kleinen Stent stabilisiert oder es wird alternativ eine Koronare Bypass-Operation durchgeführt. Das Reizleitungssystem als natürlicher Schrittmacher des Herzens kann zudem auch so geschädigt sein, dass beispielsweise ein Herzschrittmacher notwendig wird.

Verhaltensumstellung mindert Risiken

Die effektivste Selbsthilfe und fruchtbarste Unterstützung einer professionellen Therapie der Koronaren Herzkrankheit ist in den allermeisten Fällen eineVerhaltensumstellung. Diese lässt sich in wenige kurze Anregungen zusammenfassen: kalorienbewusst und fettarm essen, Übergewicht vermeiden bzw. abbauen, reichlich bewegen (schon regelmäßige Spaziergänge senken das Infarktrisiko), nicht rauchen und Alkohol nur in Maßen zu sich nehmen.

Autor: Dr. med. Thomas Breymann (tb)

Mehr Infos zum Gesundheitskonto:

Sie möchten mehr zu den Funktionen des Gesundheitskontos erfahren?

Alles über das Gesundheitskonto

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an, wir sind für Sie da:

Telefon: +49 (0)511/300397-0
E-Mail: info@healthsafe24.de

Nutzen Sie auch unser Kontaktformular

Testen Sie jetzt das Gesundheitskonto einen Monat lang ohne Risiko

TestenSie möchten das Gesundheitskonto unverbindlich ausprobieren? Kein Problem! Richten Sie sich einfach ein Konto ein und Sie können innerhalb der ersten 30 Tage jederzeit mit einer kurzen Mail an uns die Nutzung wieder beenden – selbstverständlich ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.