Herzinsuffizienz sicher im Blick – mit dem Gesundheitskonto von HealthSafe24

Atemnot bei kleinen Anstrengungen oder sichtbar geschwollene Fußgelenke und Beine gehören zu den typischen Symptomen der Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Die Beschwerden sind individuell ganz unterschiedlich und die Herausforderungen im Alltag mit Herzinsuffizienz vielfältig: Regelmäßige Arztbesuche, Kontrolluntersuchungen, den Blutdruck im Blick behalten, die Medikamenteneinnahme nicht vergessen und, und, und.

Mit unserem Gesundheitskonto möchten wir Ihnen helfen, das Leben mit der Herzinsuffizienz zu erleichtern.

Herzschwäche / Herzinsuffiziienz müssen eng kontrolliert werden

Ihre Vorteile

  • Alle Befunde, Arztbriefe etc. immer verfügbar haben
  • Wichtige Werte selbst dokumentieren und Verlaufskurven erhalten
  • Schleichende Veränderungen früh auf einen Blick erkennen
  • Informationen für den Notfall parat haben
  • Angehörige können von jedem Ort aus helfen
  • Terminerinnerungen, damit nichts vergessen wird

GerinnungskurveMedikament und Wirkung auf einen Blick

Herzinsuffizienz erfordert regelmäßige Kontrolle des BlutdrucksÜbersichtliche Verlaufskurve anstatt langer Zahlenkolonnen

Das Gesundheitskonto bei Herzinsuffizienz nutzen

Im Laufe der Zeit sammeln sich viele Arztbriefe, Befunde und andere Dokumente an. Um den Überblick zu behalten, ist eine strukturierte Ablage besonders wichtig. Im Gesundheitskonto finden Sie den Gesundheitsordner, in dem Sie alle Dokumente strukturiert speichern können. Und wenn Sie ein Dokument einmal benötigen, haben Sie überall und zu jeder Zeit darauf Zugriff.

Krankheitsverlauf erfassen

Um schleichende Veränderungen – gerade zwischen den Arztterminen – zu erkennen, hilft es, wichtige Messwerte (z.B. den Blutdruck) zu erfassen und im Verlauf zu betrachten. Das Gesundheitskonto bietet Ihnen die Möglichkeit, solche Werte und eigene Beobachtungen systematisch einzutragen. Das System erstellt dann aus den Werten eine übersichtliche Verlaufsgrafik. Diese können Sie sich einfach ausdrucken und zu Ihrem nächsten Arztbesuch mitnehmen. Gleichzeitig können Sie Ihrem behandelnden Arzt auch online direkten Einblick in die Verlaufsgrafik ermöglichen.

Notfallformular und Anamnese

Alle wichtigen Informationen zu Ihrer Gesundheit sind im Notfallformular/Anamnesebogen des Gesundheitskontos zusammengefasst. Das hilft Ihnen, wenn ein Arzt Sie noch nicht kennt und sich schnell einen Überblick verschaffen möchte – auch im Falle einer kritischen Situation. Den Zugriff auf Ihre Dokumente können Sie zusätzlich auch einer Vertrauensperson einräumen. So kann Ihnen immer geholfen werden.

Praktische Terminerinnerung

Damit Sie keinen Termin versäumen, haben wir eine Terminerinnerung in das Gesundheitskonto integriert. Tragen Sie die nächste Kontrolluntersuchung, EKG, Röntgen oder einen anderen wichtigen Termin einfach ein und wir erinnern Sie per SMS oder per Mail daran. So wird nichts vergessen und Sie haben den Kopf für andere Dinge frei.

Welche Werte und Verläufe kann ich selbst bei der Herzinsuffizienz dokumentieren?

Unser medizinisches Team hat Ihnen eine Auswahl von Beobachtungsformularen für  die Herzinsuffizienz zusammengestellt. Aber auch in Abstimmung mit Ihrem Arzt können Sie relevante Messwerte festlegen. So können Sie selbst wichtige Informationen zu Ihrer Gesundheit erfassen und Verläufe übersichtlich darstellen. Als Beispiel einige Beobachtungsformulare, die bei der Herzinsuffizienz wichtig sein können:

  • Blutdruck, Puls, Atmung
  • Größe und Gewicht
  • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme)
  • Blutfettwerte
  • Tagebuch und Notizen

Übersichtliche Verlaufsgrafiken bieten Überblick

Die auf den Beobachtungsformularen eingegebenen Werte werden als Verlaufsgrafiken dargestellt – wie hier am Beispiel von Blutdruck und Puls gezeigt. Die Grafik können Sie sich beispielsweise in Form einer Tages- oder Wochenansicht, oder auch eines längeren Zeitraumes, anzeigen lassen und auch ausdrucken. So können Sie Ihre Beobachtungen schwarz auf weiß zum nächsten Arzttermin mitnehmen.  Das erlaubt es, Veränderungen und Trends schnell auf einen Blick zu erkennen.

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Mehr als 1,8 Millionen Deutsche mit Herzschwäche

  • Herzschwäche gilt neben der Koronaren Herzkrankheit (KHK) zu den besonders weit verbreiteten Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems.
  • Die Deutsche Herzstiftung spricht von 1,8 Millionen Deutschen mit Herzinsuffizienz.
  • In vielen Fällen ist die Herzschwäche bei diesen Menschen nicht die einzige Erkrankung: Arteriosklerose, Bluthochdruck, Venenschwäche und Herzrhythmusstörungen sind typische Begleiterkrankungen oder Symptome der Herzinsuffizienz.

Was geschieht bei Herzschwäche?

Bei fast allen Formen der Herzschwäche (Ausnahme: diastolische Herzinsuffizienz) nimmt die Pumpleistung des Herzens immer weiter ab. Je nach Form der Herzschwäche hat das unterschiedliche Folgen. Dabei kommt es vor allem darauf an, ob und wie das Blut noch in die Lunge oder den Körper gelangt (Vorwärtsversagen) und wie es aus der Lunge oder dem Körper zum Herzen zurückfließen kann (Rückwärtsversagen). Wie sich die Versagen entwickeln, ist individuell verschieden. Aus einem Vorwärtsversagen kann ein Rückwärtsversagen entstehen – genauso aber auch umgekehrt.

Ödeme durch Rückwärtsversagen bei Herzschwäche

Wenn das Herz nicht mehr ausreichend pumpt, gerät auch das fein tarierte Gleichgewicht der Druckkräfte im Kreislauf durcheinander. Blut aus der Lunge und dem Körperkreislauf kann sich dann vor allem in den Venen stauen. Der damit verbundene Druckanstieg erklärt eines der Symptome von Herzschwäche: Aus den Venen dringt Wasser in das umliegende Gewebe und sammelt sich dort. Mediziner sprechen von Ödemen. Sammelt sich das Wasser in der Lunge, entsteht ein Lungenödem. Diese Komplikation der Herzschwäche ist mitunter akut lebensbedrohend und muss dringendst ärztlich versorgt werden.

Bei einer bekannten Herzschwäche schlafen die Betroffenen häufig mit hoch gelagertem Oberkörper. Das vermindert die Blutstauung im Brustraum und erleichtert das Atmen. Eine gefürchtete Komplikation bei Lungenödemen entsteht häufig bei Schnarchern mit Atemaussetzern (Schlafapnoe). Die Kombination von erschwerter Atmung und Atemaussetzern verschlechtert die Sauerstoffsättigung des Blutes mitunter dramatisch.

Wasser, das sich beispielsweise in den Gliedmaßen sammelt, fließt vor allem nachts zurück und wird über die Nieren ausgeschieden. Das erklärt, warum Menschen mit Herzschwäche häufig unter nächtlichem Harndrang leiden.

Leistungsschwäche und Atemnot bei Vorwärtsversagen

Wenn die Pumpleistung des Herzens nicht mehr ausreicht, um genug sauerstoffreiches Blut in den Körperkreislauf zu schicken, sprechen Mediziner von einem Vorwärtsversagen bei Herzschwäche. Der Sauerstoffmangel führt bei stark verminderter Herzleistung schnell zu Atemnot. Ein vermindertes Leistungsvermögen, schnelle Ermüdbarkeit und Schwächegefühle sind Symptome des Vorwärtsversagens. Sie machen sich zunächst nur bei Anstrengungen bemerkbar, später sogar bei körperlicher Ruhe.

Die Formen der Herzinsuffizienz

Bei einer Herzinsuffizienz ist in vielen Fällen nicht das ganze Herz betroffen. Auch gibt es Unterschiede von akuter und chronischer Herzschwäche sowie einige Sonderformen. Im Folgenden finden Sie kurze Beschreibungen.

Linksherzinsuffizienz

Im linken Vorhof des Herzens endet sozusagen der Lungenkreislauf, in dem verbrauchtes Blut mit Sauerstoff angereichert wird. Bei einer verminderten Pumpleistung der linken Herzkammer staut sich das Blut in den linken Herzvorhof zurück. Infolgedessen kann das Blut aus dem Lungenkreislauf nicht mehr nachfließen und es kommt zu einer Druckerhöhung in der Lunge. Man spricht von einer Stauungslunge. Besonders gefährlich ist dieser Rückstau, weil wegen des erhöhten Drucks in den Lungenvenen über feinste Gefäße, die Kapillaren, Wasser aus den Blutgefäßen austritt und sich im Lungengewebe sammelt. Mediziner sprechen von einem Lungenödem.

Rechtsherzinsuffizienz

Die Schwäche des rechten Herzens entwickelt sich in der Regel als Folge einer Linksherzschwäche. Selten kann sie aber auch ein eigenständiges Krankheitsbild sein, zum Beispiel bei Herzklappenfehlern wie der Pulmonalklappenstenose.

Bei der Rechtsherzinsuffizienz sind der rechte Vorhof und die rechte Herzkammer betroffen. Der Zusammenhang: In die rechte Herzhälfte gelangt das „verbrauchte“, sauerstoffarme Blut aus dem Körperkreislauf, ehe es in den Lungenkreislauf geleitet wird. Als Folge einer verminderten Leistung der linken Herzhälfte mit Stauungslunge erhöht sich der Druck in den Lungengefäßen. Gegen diesen Druck und den Rückstau des Blutes muss die rechte Herzseite anpumpen. Das verändert den Herzmuskel: Er wird dicker. Mediziner sprechen von einem Lungenherz oder Cor pulmonale.

Zudem staut sich das Blut in den Körperkreislauf – genauer gesagt in die Venen – zurück. Aufgrund des erhöhten Drucks in den Venen tritt Wasser aus und es bilden sich Ödeme. Diese Wasseransammlungen im Gewebe sind vor allem an den Knöcheln und Unterbeinen sowie am Bauch äußerlich auffällig. Ebenfalls häufig ist eine Halsvenenstauung zu beobachten.

Globale Herzinsuffizienz

Wenn beide Herzseiten betroffen sind, spricht man von einer Globalherzinsuffizienz.

Akute und chronische Herzschwäche

Alle beschriebenen Formen der Herzschwäche können akut oder chronisch verlaufen. Die chronischen Herzinsuffizienzen sind allerdings häufiger. Sie entstehen im Laufe vieler Jahre und bleiben – vor allem in den Anfangsstadien der Linksherzinsuffizienz – oft sehr lange unbemerkt. Häufigste Ursachen sind alterungsbedingte Veränderungen sowie verhaltensabhängige Faktoren. Übergewicht, fettreiche Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und Alkoholkonsum begünstigen chronische Herzinsuffizienzen. Diabetes und Bluthochdruck sind weitere Risikofaktoren.

Eine akute Herzschwäche bildet sich innerhalb von wenigen Stunden oder Tagen. Sie ist in der Regel Ursache einer anderen Erkrankung. Das kann ein Herzinfarkt, Herzklappenfehler, ein angeborener Herzfehler oder auch Entzündungen der Herzklappen oder des Herzmuskels sein.

Kompensierte und dekompensierte Herzinsuffizienz

Im Zusammenhang mit Herzschwäche hört man häufig auch die Begriffe kompensierte und dekompensierte Herzinsuffizienz. Diese Bezeichnungen beziehen sich nicht auf die Form der Herzschwäche, sondern auf den Schweregrad. Bei einer kompensierten Herzinsuffizienz machen sich Beschwerden wie Atemnot nur bei Belastung bemerkbar. Im Ruhezustand reicht die Pumpleistung noch aus, um keine körperlichen Symptome zu verursachen.

Anders bei der dekomponsentierten Herzinsuffizienz: Hier kommt es beispielsweise bereits im Ruhezustand zu Ödemen und Atemnot.

Medikamentöse Behandlung

Eine akute Herzinsuffizienz wird behandelt, indem die auslösende Erkrankung therapiert wird.

Bei einer chronischen Herzinsuffizienz werden – je nach Schwere – medikamentöse und operative Verfahren kombiniert. Typische Medikamente gegen Herzschwäche sind Betablocker und sogenannte ACE-Hemmer, die den Blutdruck und die Gefäßspannung senken sollen. Diuretika, also entwässernde Wirkstoffe, werden eingesetzt, um das Wasser aus den Ödemen auszuscheiden und das Blutvolumen – und damit die Belastung des Herzens – zu verringern.

Eine Operation wird erwogen, wenn hierdurch die Ursache für die Herzinsuffizienz beseitigt werden kann, wie z.B. beim Vorliegen eines schweren Herzklappenfehlers.

Autor: Dr. med. Thomas Breymann (tb)

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