Schmerztagebuch hilft bei Diagnose, Therapie und Selbsthilfe von chronischen Schmerzen

In welchen Situationen treten Schmerzen auf, wann werden sie schlimmer und wie wirken sie sich auf Schlaf, Stimmung oder soziale Aktivitäten aus? Die Antworten auf diese wichtigen Fragen liefert ein Schmerztagebuch, wie es beispielsweise von der Deutschen Schmerzliga empfohlen und in vielen Schmerzzentren verwendet wird. Ein Schmerztagebuch hilft enorm, chronische Schmerzen zu diagnostizieren und den Erfolg der Therapie zu kontrollieren. Patienten hilft es vor allem, wertvolle Hinweise für die Selbstbehandlung und Eigenmotivation zu finden.

Ihre Vorteile

Mit dem Schmerztagebuch im Gesundheitskonto unterstützen Sie Diagnose, Therapie und Selbsthilfe bei chronischen Schmerzen effektiv:

  • Schmerzskala online erfassen
  • Schmerzverlauf dokumentieren
  • Medikationsplan und Einnahmen im Blick
  • Medikation und Schmerzwahrnehmung abgleichen
  • Opioid-Ausweis, Notfallformular und Bescheinigungen immer dabei
  • Ärzte und Vertrauenspersonen auf dem Laufenden halten

Das Schmerztagebuch zeigt den Verlauf der empfundenen Schmerzen

Veränderungen im Verlauf erkennen

Das Schmerztagebuch ist für Betroffene ein wichtiges Hilfsmittel
Tagesübersicht – auch zum Ausdrucken

Warum ein Schmerztagebuch führen?

Viele Patienten fragen sich, warum sie ein Schmerztagebuch führen sollten. Schließlich sind chronische Schmerzen allein schon belastend genug. Und nun auch noch zusätzliche Schreibarbeit? Außerdem raten Ärzte und Psycholigen doch, sich nicht zu sehr auf die Schmerzen zu fixieren?

Wertvolle Hinweise für die Schmerztherapie

Eine alleinige Konzentration auf die Schmerzen ist in der Tat nicht förderlich. Eine gezielt lösungsorientierte Auseinandersetzung im Zuge einer multimodalen Schmerztherapie aber sehr wohl. Das Schmerztagebuch liefert wertvolle Hinweise für die Therapieplanung.

Im Schmerztagebuch Ihres Gesundheitskontos können Sie Schmerzstärke, Schlafdauer, schmerzbedingte körperliche Einschränkungen und den Einfluss der Schmerzen auf die Stimmung in einem interaktiven Dialog eingeben. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, eigene Notizen für jeden Tag festzuhalten und natürlich Ihre Medikation. Die Werte können Sie jederzeit eingeben – auch mobil vom Smartphone oder Tablet.

Sie können das Schmerztagebuch ausdrucken, die Schmerzstärke als Verlaufsgrafik auf einen Blick erfassen oder das Tagebuch per Klick an Ihren Arzt oder eine andere Vertrauensperson versenden.

Verlaufsdiagramme schaffen Überblick

Wie haben sich die Schmerzen innerhalb eines Zeitraums entwickelt? Gibt es dafür einen Zusammenhang mit neuen Medikamenten beispielsweise oder besonderen Umständen? Bei diesen und ähnlichen Fragestellungen helfen Diagramme, den Schmerzverlauf auf einen Blick grafisch zu erfassen.

Den Zeitraum für die Auswertung können Sie frei wählen – und so beispielsweise den Schmerzverlauf für einen Tag, eine Woche oder auch ein Jahr grafisch aufzeigen. Die blauen Icons zeigen an, dass Sie für diesen Tag Notizen hinterlegt haben. Diese Informationen helfen Ihnen und Ihrem Arzt, die Ursache für Veränderungen in der Schmerzkurve zu erklären.

Medikamenteneinnahmen und Medikationsplan im Blick

Mit der Funktion „Medikamente“ können Sie Einnahmen zeitlich und mengenmäßig genau dokumentieren, auch unterwegs mit dem Smartphone. Und der Medikationsplan ist jederzeit verfügbar. So können eventuell auftretenden Wechselwirkungen schnell erkannt werden.

Arztbesuch und Freizeitgestaltung effektiv planen

Das Schmerztagebuch hilft auch, den Besuch beim Arzt gezielt vorzubereiten. Oder Aktivitäten für gewöhnlicherweise schmerzfreie oder schmerzarme Zeiten zu planen.

Notfallformular sowie Dokumentation zu Opioidausweis und TENS-Gerät immer dabei

Schmerzmittel sind ein wichtiges Element in der Behandlung chronischer Schmerzen. Mitunter sind auch sehr starke Schmerzmittel notwendig, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Flüssige Medikamente oder Geräte zur transkutanen elektrischen Nervenstimulation, sogenannte TENS-Geräte, können beispielsweise an der Sicherheitsschleuse im Flughafen zu einem Problem werden. Ohne ärztliche Bescheinigung dürfen flüssige Medikamente oder TENS-Geräte mitunter nicht mit an Bord. Gut, wenn die entsprechende Bescheinigung des Arztes oder ein Opioidausweis (zum Beispiel auf den Webseiten der Deutschen Schmerzliga erhältlich) im Gesundheitsordner des Gesundheitskontos mit einem Klick verfügbar sind. Das gilt auch für das Notfallformular im Gesundheitskonto, das im Falle eines Falles auch im Ausland alle notwendigen Informationen sicher liefert.

Schmerzskalen im Schmerztagebuch

Das Schmerztagebuch Ihres Gesundheitskontos basiert auf der international anerkannten sogenannten NRS-Skala und fragt außerdem weitere medizinisch relevante Parameter ab.

Die NRS-Skala

Die Numerische Rating Skala (NRS) ist eine weltweit standardisierte Methode zur Erfassung und Messung von Schmerzen. Im NRS werden Schmerzen mit Punktwerten von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (stärkste Schmerzen) eingeteilt.

Neben der NRS-Skala gibt es beispielsweise die Verbale Rating Skala VRS. Die VRS basiert auf beschreibenden Angaben (leicht, mäßig, stark, sehr stark, stärkste Schmerzen). Die Visuelle Analog-Skala (VAS) ist ein weiteres Hilfsmittel, um Schmerzen gewissermaßen sichtbar zu machen. Die Skala reicht von „kein Schmerz“ bis „stärkste vorstellbare Schmerzen“. Eine Verlaufskurve dieser Schmerzwerte hilft Patienten, Angehörigen und Ärzten, Schmerzen besser einzuschätzen.

Kopfschmerzkalender

Eine Variante der Schmerztagebücher sind Kopfschmerzkalender. Eine große Vielfalt an Kopfschmerzkalendern, von Spannungskopfschmerzen über Migräne bis Trigeminusneuralgie, bietet die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Sie können aber auch das Schmerztagebuch im Gesundheitskonto als Kopfschmerzkalender nutzen.

Wenn Sie lieber einen anderen Kopfschmerzkalender verwenden, speichern Sie die entsprechenden Dokumente einfach im Gesundheitskonto ab. Damit können Sie überall auf Ihre Aufzeichnungen zugreifen – bei einem Arztbesuch, im Urlaub oder auf Geschäftsreisen.

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