Chronische Schmerzen – Gesundheitskonto hilft bei der Schmerztherapie

Schätzungen zufolge leiden bis zu 12 Millionen Deutsche unter chronischen Schmerzen – vor allem Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen.

Der Weg bis zur Linderung gleicht oft einem Hindernislauf. Viele Arztbesuche, etliche Diagnosen, ständig wechselnde Medikamente – und all das bei häufig kaum nachlassenden Schmerzen.

Das Gesundheitskonto von HealthSafe24 kann Ihnen die Schmerzen nicht nehmen. Das Leben mit chronischen Schmerzen kann es aber vereinfachen.

Chronische Schmerzen beeinträchtigen

Ihre Vorteile

  • Schmerztagebuch immer dabei, ideal für multimodale Therapie
  • Schmerzempfinden unter Medikation verfolgen
  • Medikationsplan und Einnahmen im Blick
  • Wichtige Dokumente wie Opioid-Ausweis immer verfügbar
  • Veränderungen früh und auf einen Blick erkennen
  • Terminerinnerungen, damit nichts vergessen wird
  • Schneller Austausch der wichtigsten Informationen bei Arztwechsel oder Notfall

Chronische Schmerzen: Einfache Eingabe relevanter BeobachtungenEinfache Eingabe relevanter Beobachtungen

Die Tagesübersicht der Empfindungen bei chronischen SchmerzenTagesübersicht auch zum Ausdrucken

So hilft das Gesundheitskonto bei chronischen Schmerzen

Die Wahrnehmung von Schmerzen ist individuell. Außerdem verändern sie das Verhalten – und wirken sich häufig auf das gesamte Umfeld, beispielsweise die Familie, aus. Eine wichtige Rolle in der Behandlung von chronischen Schmerzen spielt es daher, sich als Patient aktiv mit dem Schmerzgeschehen auseinanderzusetzen, um die Therapie zu unterstützen.

Deswegen hat die strukturierte Eigenbeobachtung einen hohen Stellenwert bei der Diagnose und Behandlung von chronischen Schmerzen. Ein ideales Mittel zur Selbstbeobachtung ist das Schmerztagebuch des Gesundheitskontos.

Erfahren Sie mehr mehr über das Schmerztagebuch.

Hilfe im Alltag: Alle Dokumente immer dabei

Das Gesundheitskonto hilft Ihnen, im Alltag mit den organisatorischen „Nebenwirkungen“ von chronischen Schmerzen besser fertig zu werden. Im Notfallformular/Anamnesebogen können Sie die wichtigsten Informationen über die Anamnese zusammenfassen. Arztbriefe und Laborberichte oder Informationen über Heilmethoden und eigene Aufzeichnungen sammeln Sie im Dokumentenordner. Alle Dokumente können Sie ausdrucken, weiterleiten oder von Vertrauenspersonen kostenlos einsehen lassen.

Medikamenteneinnahmen und Medikationsplan im Blick

Zu den besonderen Anforderungen bei Schmerzen gehört es, die Therapie und die Medikation langfristig zu beobachten. Auch hier hilft das Gesundheitskonto mit der Funktion „Medikamente“. Damit können Sie Einnahmen zeitlich und mengenmäßig genau dokumentieren, auch unterwegs mit dem Smartphone. Und der Medikationsplan ist jederzeit verfügbar.

Arztbesuch vorbereiten und Terminerinnerung

Mit dem Gesundheitskonto erfassen Sie den Verlauf Ihrer Schmerzen im Schmerztagebuch. Diese Aufzeichnungen helfen Ihnen, den Arztbesuch vorzubereiten. Sie können anhand Ihrer Dokumentation den Status, detailliert und übersichtlich grafisch aufbereitet, aufzeigen – oder Sie gewähren Ihrem Arzt direkten Einblick in Ihre Dokumentation.

Mit der praktischen Erinnerungsfunktion schicken Sie sich einfach eine Nachricht auf Ihr Handy – dann geht kein Termin beim Arzt, Masseur, Schmerz- oder Physiotherapeuten mehr verloren.

Mehr Infos zum Gesundheitskonto:

Sie möchten mehr zu den Funktionen des Gesundheitskontos erfahren?

Alles über das Gesundheitskonto

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an, wir sind für Sie da:

Telefon: +49 (0)511/300397-0
E-Mail: info@healthsafe24.de

Nutzen Sie auch unser Kontaktformular

Testen Sie jetzt das Gesundheitskonto einen Monat lang ohne Risiko

TestenSie möchten das Gesundheitskonto unverbindlich ausprobieren? Kein Problem! Richten Sie sich einfach ein Konto ein und Sie können innerhalb der ersten 30 Tage jederzeit mit einer kurzen Mail an uns die Nutzung wieder beenden – selbstverständlich ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.

Fakten zu chronischen Schmerzen

Die Deutsche Schmerzliga zeichnet in ihrem Schwarzbuch Schmerz ein besorgniserregendes Bild der gesundheitlichen Versorgung von Schmerzpatienten.

  • Nur 50 Prozent der Schmerzpatienten werden demnach von ihrem Hausarzt an einen Facharzt oder ein Schmerzzentrum überwiesen.
  • Nur 8 Prozent sind in Behandlung bei einem Schmerztherapeuten.
  • Nur 6 Prozent der Schmerzpatienten erhalten regelmäßige psychologische Betreuung.
  • Jeder 3. Patient mit Überweisung wartet bis zu 6 Monate auf einen Termin in einem der Schmerzzentren.

Die Ursachen dafür sehen Hausärzte und Schmerztherapeuten nach Angaben der Schmerzliga vor allem darin, dass es zu wenig Behandlungsplätze gibt und interdisziplinäre Versorgungsmodelle im Alltag all zu häufig fehlen.

Die Ursachen von chronischen Schmerzen

Die Formen und Ursachen von chronischen Schmerzen sind vielfältig: Grob lassen sich vor allem 2 Gruppen von Schmerzursachen unterscheiden, die auch als Mischformen auftreten.

Durch eine Krankheit erklärbare Schmerzen

Rheuma, Gicht, Kopfschmerzen, Tumorschmerzen, Operationsschmerzen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen: Es gibt eine große Vielzahl an Krankheiten, die Schmerzen verursachen. Schmerzen, die anhand von diagnostischen Kriterien in der Regel sehr gut erklärbar sind. Röntgenbilder, Laborberichte oder schon die oberflächliche Betrachtung reichen dann beispielsweise aus, um die Ursache der Schmerzen zu erkennen.

Durch psychische Erkrankungen erklärbare Schmerzen

Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass auch Erkrankungen der Psyche sehr oft mit Schmerzen einhergehen. Depressionen, Angststörungen oder Psychosen können mit einem sehr starken chronischen Schmerzerleben verbunden sein. Im Gegenzug können chronische Schmerzen auch der Auslöser für psychische Veränderungen sein.

Das Schmerzgedächtnis

Haben Sie schon mal von Phantomschmerzen gehört? Phantomschmerzen empfinden die Betroffenen in einem Körperteil, der entfernt wurde. Eine amputierte Hand kann nicht schmerzen, sagen Sie? Doch, sie kann! Und diese Schmerzen sind häufig sehr stark – und besonders quälend. Unsere Psyche spielt nämlich eine sehr wesentliche Rolle bei der Schmerzwahrnehmung. Diese geht über das bloße Ankommen von körperlichen Nervenreizen weit hinaus.

Hirnforscher wissen, dass wir eine Art Schmerzgedächtnis haben. Hier graben sich die Erinnerungen an Schmerzen und damit zusammenhängende Umweltreize ein. Hirnforscher sprechen in diesem Zusammenhang auch von der Plastizität des Gehirns. Glücklicherweise bildet das Gehirn aber nicht nur ein Schmerzgedächtnis. Es kann die Wahrnehmung von Schmerzen auch verlernen. Dies vor allem zu erreichen ist das Ziel von Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie, die im Zuge der multimodalen Schmerztherapie eingesetzt wird.

Das Schmerzgedächtnis überlisten: Placebo-Effekte sind keine Einbildung

Experimente – und mittlerweile auch der Alltag in den Schmerzzentren – zeigen, dass das Schmerzgedächtnis zu überlisten ist. Einen eindrucksvollen Beleg für die Wechselwirkung zwischen Psyche und körperlichen Ursachen des Schmerzes liefert der Placebo-Effekt. Placebos sind Medikamente, die keinen Wirkstoff enthalten. Die Wirkung von Placebos beruht demnach vor allem auf der Erwartungshaltung, dass ein Medikament wirken wird.

Placebo-Effekt im Gehirn abgebildet

Wissenschaftler am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben jüngst wieder einmal nachgewiesen, dass Placebo-Effekte Schmerzen lindern. Gleichzeitig zeigten sie, dass sich dieser Effekt sogar in Aufnahmen des Gehirns dokumentieren lässt. In ihrem Versuch testeten die UKE-Wissenschaftler das Schmerzempfinden von Studenten. Sie behandelten eine Hand der Versuchsteilnehmer mit einer Salbe und reizten die Haut anschließend mit Laserstrahlen. Die andere Hand wurde nicht eingecremt und ebenfalls gereizt. Etwa die Hälfte der Studenten gab an, dass die Schmerzen an der behandelten Hand weniger stark seien als an der nicht behandelten Hand. Was die Teilnehmer nicht wussten: In der Salbe war überhaupt kein schmerzlindernder Wirkstoff enthalten. Dennoch zeigten Kern-Spin-Aufnahmen der Gehirne, dass Gehirnareale für die Schmerzhemmung besonders aktiv wurden und die Versuchsteilnehmer schmerzhemmende körpereigene Morphine ausschütteten.

Multimodale Schmerztherapie

Menschen mit chronischen Schmerzen werden leider all zu oft von Ärzten nicht ernst genommen und demzufolge nicht an die richtigen Experten verwiesen. Häufig dauert es viele Jahre, bis Schmerzpatienten in einem Schmerzzentrum endlich die geeignete Behandlung in Form einer multimodalen Schmerztherapie finden.

Unabhängig von der Ursache ist die multimodale Schmerztherapie nach übereinstimmender Meinung aller Experten die beste Methode, um aus der belastenden Spirale chronischer Schmerzen herauszufinden. Diese Schmerztherapie heißt multimodal, weil sie verschiedene heilende Disziplinen unter einem Dach zusammenfasst. Ärzte kümmern sich um die medizinischen Aspekte der Behandlung. Sie arbeiten dabei beispielsweise mit Bewegungs- und Ergotherapeuten zusammen. Psychologen kümmern sich um das individuelle seelische Wohl des Patienten und wecken die Motivation, trotz der anhaltenden Schmerzen neue Wege zu gehen. Sozialarbeiter helfen bei Problemen mit der Familie oder im Beruf. Kurzum: Eine multimodale Schmerztherapie erfasst alle Bereiche des Menschen mit chronischen Schmerzen. Besonderes Augenmerk richtet die multimodale Schmerztherapie darauf, den Patienten für einen aktiven Weg aus den Schmerzen zu motivieren.

Autor: Dr. med. Thomas Breymann (tb)

Mehr Infos zum Gesundheitskonto:

Sie möchten mehr zu den Funktionen des Gesundheitskontos erfahren?

Alles über das Gesundheitskonto

Haben Sie Fragen? Sprechen Sie uns gern an, wir sind für Sie da:

Telefon: +49 (0)511/300397-0
E-Mail: info@healthsafe24.de

Nutzen Sie auch unser Kontaktformular

Testen Sie jetzt das Gesundheitskonto einen Monat lang ohne Risiko

TestenSie möchten das Gesundheitskonto unverbindlich ausprobieren? Kein Problem! Richten Sie sich einfach ein Konto ein und Sie können innerhalb der ersten 30 Tage jederzeit mit einer kurzen Mail an uns die Nutzung wieder beenden – selbstverständlich ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.