Blutdruckwerte bei Bluthochdruck mit dem Gesundheitskonto sicher im Blick behalten

Für 90 Prozent aller Fälle von Bluthochdruck finden Ärzte keine erkennbare Ursache. Einig sind sich die Experten aber darin, dass eine regelmäßige Kontrolle der Blutdruckwerte sinnvoll ist. Aus dem Verlauf der Blutdruckwerte lassen sich wertvolle Hinweise auf den Gesundheitszustand des Herz-Kreislauf-Systems gewinnen. Das hilft, Folgeschäden wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu vermeiden.

Wichtig: Bei Bluthochdruck regelmäßig messen

Ihre Vorteile

  • Blutdruck bequem überall festhalten
  • schwankenden Blutdruck dokumentieren
  • Pulsunregelmäßigkeiten protokollieren
  • Atemfrequenz beobachten
  • Hinweise auf Rhythmusstörungen erhalten
  • Informationen an Ärzte oder Vertrauenspersonen weiterleiten
  • Werte von Angehörigen überall im Blick behalten

Bei Bluthochdruck ist die Verlaufskontrolle besonders wichtigAnstatt Zahlenkolonnen übersichtliche Verlaufskurven

Einfache Eingabemasken für BluthochdruckErgänzende Informationen einfach dokumentieren

So hilft Ihnen das Gesundheitskonto beim Leben mit Bluthochdruck

Die bloße Erfassung des reinen Blutdruckwertes reicht nicht aus, um den Verlauf der Erkrankung effektiv zu überwachen. Deshalb finden Sie im Gesundheitskonto Vorschläge für medizinisch sinnvolle Gesundheitswerte, mit denen Sie Bluthochdruck sicher im Blick behalten.

Blutdruck und Puls

Im Zusammenhang mit Informationen über Puls und Atmung beispielsweise gewinnen die Blutdruckwerte an Aussagekraft. Deshalb können Sie im Gesundheitskonto neben dem Blutdruck z.B. auch Pulsschlag und Atemfrequenz sowie Rhythmusstörungen festhalten. Nicht ohne Grund messen Ärzte meist nicht nur den Blutdruck, sondern zählen auch die Pulsschläge.

Aussagekräftige Verlaufskurven

Das Gesundheitskonto liefert Ihnen nach Eingabe der Messwerte und Beobachtungen eine übersichtliche Verlaufskurve. Die können Sie beispielsweise

  • ausdrucken und zum nächsten Arztbesuch mitnehmen oder
  • per Mail an Ihren Arzt oder eine Vertrauensperson verschicken.

Blutdruckwerte als Verlaufskurven

Während der Diagnose oder bei einer Medikamentenumstellung wird Ihr Arzt wahrscheinlich wissen wollen, wie sich der Blutdruckverlauf über einen längeren Zeitraum darstellt. Mit der entsprechenden Verlaufskurve aus dem Gesundheitskonto haben Sie die Information anschaulich zur Hand. Diese Dokumentation Ihrer Beobachtungen erleichtert Ihrem Arzt und Ihnen selbst die objektive Einschätzung des Verlaufs z.B. bei Anfällen von Kurzatmigkeit oder erhöhter Pulsfrequenz.

Alle wichtigen Informationen immer dabei

Mit dem Gesundheitskonto dokumentieren Sie nicht nur den Verlauf von Bluthochdruck. Sie gewinnen auch einen wertvollen Helfer im Leben mit der Krankheit. Ob Notfall-/ Anamneseformular, Impfpass, Medikamenteneinnahmen, Krankengeschichte oder Laborwerte: Der Gesundheitsordner Ihres Kontos ist ein digitaler Safe, mit dem Sie alle abgelegten Informationen immer und überall sicher dabei haben.

Ärzte und Vertrauenspersonen auf dem Laufenden halten

Mit einem Klick können Sie Ihre Blutdruckwerte oder die Dokumente aus dem Gesundheitsordner an Ärzte oder Vertrauenspersonen übermitteln. Oder Sie gewähren diesen Menschen Zugang zu Ihrem Gesundheitskonto. Schneller und bequemer können Sie Gesundheitsinformationen nicht austauschen. Gleichzeitig ist so immer Hilfe in der Nähe, beispielsweise auch zur einfacheren Pflege von Angehörigen.

Mögliche Folgeerkrankungen überwachen

Mit dem Gesundheitskonto können Sie auch den Verlauf anderer Herz-/Kreislauferkrankungen medizinisch strukturiert beobachten. Das gilt zum Beispiel für die folgenden chronischen Krankheiten:

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Fakten und Zahlen

  • 20 Millionen Deutsche haben die Diagnose Bluthochdruck.
  • Weitere 15 Millionen wissen nicht von ihrem Bluthochdruck.
  • Bei 26 Prozent der vorzeitigen Sterbefälle in Deutschland (weltweit 13 Prozent) ist Bluthochdruck (Hypertonie) die Ursache.
  • 90 Prozent der Fälle sind ohne klar erkennbare Ursache (essentielle Hypertonie)
  • Bluthochdruck verursacht ca. 11 Milliarden Euro Kosten für das Gesundheitssystem (80 Prozent für Medikamente).

In 90 Prozent der Fälle keine klar erkennbare Ursache von Bluthochdruck

Bluthochdruck gilt als eine der meistverbreiteten sogenannten „Zivilisationserkrankungen“. Jeder 2. Erwachsene oder 20 Millionen Deutsche haben einen bekannten ungesunden Bluthochdruck. Es klingt erstaunlich, ist aber wahr: Bluthochdruck hat in 90 Prozent aller Fälle keine klar erkennbare Ursache. Mediziner bezeichnen das als essentielle Hypertonie.

Sekundäre Hypertonie

Nur in 10 Prozent der Fälle sind konkrete Auslöser für das Hochschnellen des Blutdrucks auszumachen. Das sind vor allem Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, aber auch Organschäden (vor allem der Nieren), Stoffwechselerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Bei diesen Fällen der sekundären Hypertonie vergeht der Bluthochdruck häufig, wenn der Auslöser nicht mehr wirken kann.

Sicher: Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigen Bluthochdruck

Dass die Ursachen einer essentiellen Hypertonie nicht klar erkennbar sind, bedeutet nicht, dass es keine Ursachen gibt. Die mit Abstand häufigsten Gründe für ungesund hohen Bluthochdruck sind Übergewicht und Bewegungsmangel. Das Alter spielt eine weniger wichtige Rolle als gemeinhin angenommen. Auch Kinder und Erwachsene unter 30 werden häufig wegen Bluthochdrucks behandelt. Hier spielen erbliche Faktoren wahrscheinlich eine maßgebliche Rolle.

Erstaunlich ist die regionale Verteilung von Bluthochdruck. Frauen in den neuen Bundesländern und Männer in Brandenburg sind laut Robert-Koch-Institut deutlich häufiger von Bluthochdruck betroffen als der Bundesdurchschnitt.

Welcher Blutdruck ist normal?

Im Allgemeinen gilt ein Blutdruck von 120 zu 80 Millimetern auf der Quecksilbersäule, abgekürzt als 120/80 mmHg, für einen ansonsten gesunden Menschen als „normal“. Dabei sind begrenzte Abweichungen nach oben und unten ebenfalls in aller Regel unbedenklich. Diese Spanne eines annähernd normalen und als nicht bedenklich geltenden Blutdrucks reicht bis zu 139/89 mmHg.

Systolischer und diastolischer Wert

Der Blutdruck wird an zwei Messpunkten bestimmt: Zum einen, wenn das Blut mit dem Puls durch die Ader strömt, also mit der Pumpphase des Herzens in den Körper. Der Fachausdruck dafür lautet Systole. Zum anderen bezeichnet die Diastole den niedrigeren Wert zwischen zwei Auswurfphasen.

Werte für krankhaften Bluthochdruck

Als behandlungsbedürftig gelten Blutdruckwerte ab 140/90 mmHg. Hier spricht man auch von einem Bluthochdruck der Stufe 1. Schwerer Bluthochdruck geht mit Werten ab 180/110 mmHg einher.

Blutdruck richtig messen

Das Wichtigste zu Beginn: Wenn Sie Ihren Blutdruck regelmäßig messen möchten, brauchen Sie einen Blutdruckmesser. Diese Geräte gibt es in der einfachen Form einer Pump-Manschette, die die meisten Menschen aus der Arztpraxis kennen. Es sind aber viele moderne Geräte auf dem Markt, die auch für Laien leicht bedienbar sind.

Der Blutdruck ist nicht stabil. Er schwankt beispielsweise in Abhängigkeit von der Tageszeit, körperlicher Anstrengung, seelischer Verfassung oder Mahlzeiten. Selbst der Toilettengang hat einen erheblichen Einfluss auf den Blutdruck. Grundsätzlich helfen die folgenden Tipps, um den Blutdruck richtig zu messen:

  • Immer in Ruhe messen: Gönnen Sie sich vor der Messung etwa 5 Minuten Ruhe ohne Anstrengung oder Aufregung.
  • Wenn Sie täglich messen: Immer zur gleichen Zeit den Blutdruck kontrollieren, am besten morgens nach der Morgentoilette.
  • Nehmen Sie vor der Messung keine blutdrucksenkenden Medikamente ein. Im Idealfall nehmen Sie gar keine Medikamente vor der Messung.
  • Kaffee, schwarzen Tee und andere koffeinhaltige oder anregende Getränke und Speisen sollten Sie erst nach dem Blutdruckmessen einnehmen.
  • Sprechen, Bewegen oder Lachen während der Messung verändern das Ergebnis.
  • Gehen Sie vor der Messung auf die Toilette. Eine volle Blase verfälscht das Messergebnis um bis zu 10 mm
  • Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, wie Sie messen sollen. Und bleiben Sie dann bei dieser Methode. Schon ein unterschiedlicher Messpunkt (beispielsweise Handgelenk oder Oberarm) erschwert es, die Ergebnisse der Blutdruckkontrolle zu vergleichen.

Autor: Dr. med. Thomas Breymann (tb)

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