Herz-Kreislauferkrankungen weiterhin häufigste Todesursache

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache. Mit 39,7 Prozent rangieren Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz oder Koronare Herzkrankheit deutlich vor Krebserkrankungen (25 Prozent) und Erkrankungen der Atemwege (7,3 Prozent). Das meldet der Bundesverband Medizintechnologie e.V. (Berlin) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2013.

Herzinsuffizienz: Frauen doppelt so oft betroffen wie Männer

Chronische Krankheiten Koronare Herzkrankheit HerzinsuffizienzDie Deutsche Herzstiftung weist in ihrem aktuellen Herzbericht 2014 darauf hin, dass Frauen deutlich häufiger als Männer an Herzerkrankungen sterben. Die Zahl der Todesfälle durch Herzinsuffizienz (Herzschwäche) habe 2012 bei Frauen mit knapp 31.000 Fällen doppelt so hoch gelegen wie bei Männern.

Insgesamt liege die Sterblichkeit von Frauen bei Herz-Kreislauferkrankungen seit Jahren deutlich höher als bei Männern. Beispielsweise überlebe jede 6. Frau den ersten Herzinfarkt nicht. Bei Männern verlaufe hingegen nur jeder 10. erste Infarkt tödlich. Die Ursache dafür kann die Medizin nach Angaben der Herzstiftung bislang nicht erklären.

Früherkennung senkt das Risiko

Unstrittig ist unter den Experten aber, dass Früherkennungsuntersuchungen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen deutlich senken können. Die Herzstiftung empfiehlt, alle 2 Jahre den sogenannten Check up 35 zu nutzen.


Das könnte Sie auch interessieren:


 Besondere Rolle der Blutdruckwerte

Im Zuge der Früherkennung kommt den Blutdruckwerten eine besondere Rolle zu. Je früher Bluthochdruck erkannt wird, umso besser sind die Aussichten, Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzschwäche zu vermeiden. Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga sollten deutliche Veränderungen der Blutdruckwerte innerhalb von 6 Wochen ärztlich kontrolliert und gegebenenfalls behandelt werden.

Das Gesundheitskonto von HealthSafe24 unterstützt bei der regelmäßigen Erfassung der Blutdruckwerte. Es hilft mit seinen Verlaufskurven, Trends einfach auf einen Blick zu erkennen. Außerdem lassen sich die Blutdruckkurven ausdrucken und zum Arztbesuch mitnehmen. Oder Sie schicken die Verlaufskurven einfach per Mail an Ihren Arzt. Dies unterstützt den Dialog zwischen Arzt und Patient. Und wenn Sie wollen, können Sie Ihrem Arzt auch online Einblick in Ihre erfassten Gesundheitswerte geben. Die Entscheidung liegt allein bei Ihnen.

Redakton: ck / Quellen: Herzerkrankungen: Vorsorge für Frauen besonders wichtig [http://www.vorsorge-online.de/patienten/aktuell/news/herzerkrankungen-vorsorge-fuer-frauen-besonders-wichtig/]; Grafik: Die häufigsten Todesursachen im Newsletter 10/15 des Bundesverbandes für Medizintechnologie [http://www.bvmed.de/de/bvmed/publikationen/bvmed-newsletter/bvmed-newsletter-10-15]

 


 

Informieren Sie sich über das Gesundheitskonto und testen Sie ohne Risiko

Testen

Lesen Sie hier mehr zu den Vorteilen des Gesundheitskontos. Sie möchten das Gesundheitskonto unverbindlich ausprobieren? Kein Problem! Richten Sie sich einfach ein Konto ein und Sie können innerhalb der ersten 30 Tage jederzeit mit einer kurzen Mail an uns die Nutzung wieder beenden – selbstverständlich ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen.