3. Kongress für Transitionsmedizin: HealthSafe24 stellt Gesundheitskonto vor

Prof. Dr. Lars Pape, Vorstandsmitglied der dt. Gesellschaft für Transitionsmedizin, mit Dr. Thomas Breymann.

Prof. Dr. Lars Pape, Vorstandsmitglied der dt. Gesellschaft für Transitionsmedizin, mit Dr. Thomas Breymann.

Die reibungslose medizinische Versorgung von chronisch kranken Jugendlichen beim Übergang in das Erwachsenenleben bleibt eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen und die Politik. Die junge Fachrichtung der Transitionsmedizin hat in wenigen Jahren viel vorangetrieben, es bleibt aber auch noch viel zu tun. So lässt sich das Fazit aus den Gesprächen und Vorträgen von mehr als 100 Teilnehmern des 3. Kongresses für Transitionsmedizin in Kiel (28./29.11.2014) zusammenfassen.

Angebote vernetzen und ausbauen

„Wir haben vielfältige Ansätze, die es zu verbreiten gilt“, so Staatssekretär Lutz Stroppe vom Bundesministerium für Gesundheit. Notwendig seien Versorgungsprogramme, die bestehende Angebote noch besser vernetzen und ausbauen. Aktuell fördere das Gesundheitsministerium beispielsweise Schulungsprogramme für Jugendliche mit chronischen Erkrankungen.

Große Bedeutung von Eigenverantwortung

Stroppe machte aber auch deutlich, dass Medizin und Politik zur Bewältigung der Herausforderungen nur einen Teil beitragen könnten. Insbesondere für Jugendliche mit chronischen Erkrankungen hätten Selbsthilfe und eigenverantwortliches Gesundheitsmanagement eine hohe Bedeutung.

Projektbörse mit HealthSafe24

Transitionskongress Kiel 2014

Dr. Martina Oldhafer, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Transitionsmedizin, und Kongresspräsident Prof. Dr. Ulrich Stephani informieren sich über das Gesundheitskonto von HealthSafe24.

Auf der Projektbörse zum Kongress präsentierten zahlreiche Experten ihre Lösungen für die Herausforderungen der Transitionsmedizin. Eine dieser Herausforderungen ist das Informationsmanagement. Die medizinische Versorgung von Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen leidet häufig beim Übergang in die Erwachsenenmedizin, weil Krankengeschichte und aktuelle Informationen nicht reibungslos den Weg von einem Arzt zum anderen finden. Dr. Thomas Breymann stellte HealthSafe24 im Rahmen seines Vortrages und mit einem Sonderdruck-Artikel zum Kongress vor.

Alle Informationen im Gesundheitskonto

Das Lösungsangebot von HealthSafe24 für die reibungslose Informationsübertragung beim Übergang in das Erwachsenenalter heißt Gesundheitskonto. Dabei handelt es sich um ein Internetportal, in dem die Nutzer alle Gesundheitsinformationen sicher und überall verfügbar ablegen können. Das gilt für Dokumente wie Arztbriefe, OP-Berichte oder Laborbefunde, aber auch für aktuelle Gesundheitswerte.

Wichtige Gesundheitswerte erfassen und übertragen

Für eine Vielzahl von chronischen Erkrankungen können die Nutzer medizinisch sinnvolle Parameter erfassen. Die Anwender können diese Informationen leicht an Mediziner, aber auch an andere Vertrauenspersonen weitergeben oder diesen Personen gleich Zugriff auf das Gesundheitskonto ermöglichen. Das erleichtert das Informationsmanagement während der Transition und hilft, gesundheitliche Einbußen zu vermeiden.

Das Gesundheitskonto erleichtert es darüber hinaus, bereits Kinder an ein selbstständiges Gesundheitsmanagement heranzuführen. Dies hilft, die Selbsthilfe und die Eigenverantwortung zu stärken, was gerade – aber nicht nur – im Transitionsprozess sehr wichtig ist.

Redaktion: rg

 


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