Gesundheitsvorsorge: 7 Tipps gegen den inneren Schweinehund

Nicht rauchen, wenig Alkohol, abwechslungsreich und frisch essen, regelmäßig an der frischen Luft bewegen: Wir alle wissen, was wir selbst tun können, um die Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Es klingt so leicht – und an guten Vorsätzen mangelt es meist nicht. Dennoch kommt die aktive Gesundheitsvorsorge häufig zu kurz. Unser innerer Schweinehund kennt viele Kniffe, um die guten Vorsätze zu torpedieren. Die folgenden Tipps helfen dabei, den inneren Schweinehund auszutricksen.

1. Verbündete suchen

joggen

Tipp für erfolgreiches Umsetzen guter Vorsätze: Suchen Sie sich Verbündete.

Die wenigsten Menschen sind geborene Einzelkämpfer. Gemeinsam ist Erfolg viel leichter zu erreichen. Ob Sie nun abnehmen, das Rauchen aufgeben oder endlich mal Ordnung in die Krankenunterlagen bringen wollen: Suchen Sie sich Verbündete, mit denen Sie das Vorhaben gemeinsam angehen. Eine britische Studie mit 3.700 Ehepaaren belegt: Erfolgreiche Veränderungen gelingen dann am häufigsten, wenn sie gleichzeitig mit einem Partner angegangen werden.

2. Ein festes Ziel setzen

Ohne Ziel kommen Sie dem inneren Schweinehund nie bei. Und je schwammiger ein Ziel formuliert ist, umso leichter fällt es dem inneren Schweinehund, Sie davon abzubringen. „Ich könnte schon mal was für mich tun“ ist eine Aussage, die Sie nahezu sicher in der Komfortzone verbleiben lässt. „In den nächsten 4 Wochen fahre ich 3 Mal die Woche für eine Stunde Fahrrad“ ist sehr viel verbindlicher.

Ein wichtiger Tipp in Sachen Ziele: Bleiben Sie realistisch. Zwei Wochen reichen nicht aus, um aus einem Couch-Potato einen Triathleten zu machen. Und 10 Kilo in 2 Wochen abzunehmen fördert weder die Laune noch die Motivation. Setzen Sie sich erreichbare Ziele, die Sie dann Schritt für Schritt weiter ausbauen.

3. Der Vertrag gegen den inneren Schweinehund

Auch wenn es zunächst wenig glaubhaft erscheint – Psychologen wissen: Noch ernsthafter werden Sie Ihre Vorhaben angehen, wenn Sie einen Vertrag gegen den inneren Schweinehund mit sich selbst abschließen. Halten Sie in diesem Vertrag fest, wie Sie Ihr Ziel erreichen möchten. Schreiben Sie auf, was erlaubt ist und was nicht. Und überlegen Sie auch, wie Sie sich sanktionieren, wenn Sie den Vertrag nicht einhalten. Aber übertreiben Sie es nicht mit den „Strafen“. Sind diese zu hart, wird der innere Schweinehund Sie umgehend dazu verlocken, den juristisch ja nicht gültigen Vertrag einfach zu ignorieren.

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4. Einen Plan entwickeln

Vorsatz und Ziel sind noch kein Handeln. Im Raum zwischen Absicht und Handeln tummelt sich der innere Schweinhund mit Aussagen wie „Das können wir auch später noch erledigen“ oder „Jetzt ist die Verabredung aber wichtiger“. Der innere Schweinehund nutzt jede Gelegenheit, den gewohnten Platz am warmen Ofen oder auf dem Sofa nicht aufzugeben.

Sie können den Schweinehund in die Irre führen, indem Sie einen Handlungsplan entwickeln. Dabei geht es vor allem darum, dass Sie Zeit und Gelegenheit für das Ziel schaffen. Der Plan sieht also beispielsweise vor, künftig jeden Dienstag und Freitag um 19 Uhr laufen zu gehen. Oder jeden 2. Tag beim Abendessen auf die Wurst und Käse zu verzichten. So können aus Plänen Gewohnheiten werden. Und denen zu folgen, bereitet nicht einmal einem inneren Schweinehund Schwierigkeiten.

5. Erfolge dokumentieren

Sie haben 3 Kilo abgenommen? Sind wie geplant, eine Woche lang mit dem Fahrrad ins Büro gefahren? Halten Sie diese Momente fest. Beispielsweise auf einer Tafel, die Sie gut sichtbar in der Küche oder Flur aufhängen.

Auch mit dem Gesundheitskonto können Sie Fortschritte bei der körperlichen Fitness anschaulich dokumentieren. Geben Sie beispielsweise regelmäßig den Puls nach dem Trainingsende ein. Das geht übrigens auch von unterwegs mit dem Smartphone. Und Sie werden anhand der Pulskurve schnell sehen, wie sich die Leistungsfähigkeit des Kreislaufes verbessert. Sie können Ihr Training auch mit Notizen ergänzen – und so den nächsten Arztbesuch vorbereiten. Falls Sie sich vorgenommen hatten, weniger fettreich zu essen: Eine Verlaufskurve zeigt anschaulich, wie sich fettarmes Essen auf die Blutfettwerte auswirkt.

6. Erfolge feiern

Belohnen Sie sich, wenn Sie ein Ziel (das kann auch ein Etappenziel sein) erreicht haben. Auf welche Art und Weise Sie sich etwas gönnen, ist nicht so wichtig. Es gilt nur eine einzige Bedingung: Sie sollen sich wohlfühlen mit der Belohnung.

7. Den Schweinehund selbst überlisten

Schweinehund

Ungewöhnlich, aber wirkungsvoll: Geben Sie Ihrem inneren Schweinehund einen Namen.

Oft werden wir uns des inneren Schweinehundes überhaupt nicht bewusst. Er schlägt uns sozusagen, ohne dass wir es bemerken. Ein einfacher Trick hilft, mehr Achtsamkeit für die hinterlistigen Einflüsterungen des Verhinderers zu entwickeln.

Geben Sie dem inneren Schweinehund einfach einen Namen. Das ist der erste Schritt, mit dem Sie ihn aus der Anonymität der schlechten Gewohnheiten holen. Einmal erkannt, können Sie sich mit dem inneren Schweinehund unterhalten, wenn er wieder einmal ihre Pläne durchkreuzen will.

Diese Selbstgespräche mögen auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Psychologen aber wissen, dass diese Auseinandersetzungen dazu beitragen, die Motivation zu stärken und den inneren Schweinehund allmählich zum Schweigen zu bringen.

Redaktion: ck


 

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